Laubreise, Klocker-Stiftung 2014

Im aufgelösten Zustand der Pflanze mutiert (wie das Eigentliche der Blüten die Insekten sind) die ohnehin nicht fassbare Naturschönheit zum Grund der vielfältigen Ereignisse. Der Zerfall als Zwischenraum erzeugt die Zeit – die Willkür – welche erst in ihrer Wiederholung als solche nicht mehr wahrgenommen wird. Der Raum der Kunst reflektiert den Ort des Existentiellen – den des "Gute Erde Machens" – (eine kulturelle Tat). Tatsächlich findet so etwas wie ein alchemistischer Prozess statt – eine Laubreise – in der Komplexität des Unbestimmten. (Die Beschäftigung mit Natur endet am eigenen Körper). LW 2008




Lois Weinberger, 2014
Publikation mit einem Text von Pierre Bal-Blanc
Hsg. Klocker Stiftung Innsbruck
erschienen im Verlag Hatje-Cantz
Buchgestaltung: lenz+ büro für visuelle Gestaltung,
Gabriele Lenz und Elena Henrich

ISBN 978-3-7757-3918-4