Ruderal-Einfriedung, 1993

Brennen und Gehen
Szene Salzburg, Anton-Neumayr-Platz, Festspiel-Sommer 1993

Standort der Arbeit war ein asphaltierter Platz, dessen Boden 800 x 600 cm weit aufgerissen wurde. Eine Bepflanzung wurde nicht vorgenommen, da diese ohnehin über Flugsamen stattfand.
Ein Raum für Ruderale, ein Objekt, dessen "Inhalt" sich in ständig wechselndem Zustand befindet. Von Passanten über die Absperrung geworfene Abfälle, Verpackungsmaterialien, etc. mussten nicht entfernt werden, da sie als integrierter Bestandteil der Arbeit - der Zeit - gesehen wurden. Innerhalb des Aspektes der Skulptur bildete die Arbeit einen Raum für heimische Pflanzen und Neophyten - aus Kulturen verwilderter, nicht heimischer Pflanzen - welche sich anzusiedeln vermochten. Eine Arbeit gegen die Ästhetik des Reinen und Wahren, gegen ordnende Kräfte.






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